Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Lichtenstein - An(ge)dacht
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An(ge)dacht

„Willst du uns denn nicht wieder beleben, dass dein Volk sich an dir freut?“   (Psalm 85,7)

Im Westen leben wir im Zeitalter der Säkularisierung. Das Wort „säkular“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „weltlich“ im Unterschied zu „geistlich“. Unsere Welt „verweltlicht“. Wir spüren es am schwindenden Interesse an Kirche und Religion. Neben der Entkirchlichung verabschieden wir uns gesellschaftlich aber nicht nur vom Christentum, sondern ganz allgemein von übergeordneten Wahrheitsvorstellungen. Es wird schwieriger mit Menschen über Glaube, Gott und Jesus zu sprechen und den Wahrheitsanspruch des christlichen Glaubens plausibel zu erklären.

Trotz viel Anstrengung, Innovation Kreativität fällt die „geistliche Ernte“ besonders im westlichen Europa sehr klein aus. Gemeinden, Kirchen und christliche Werke fragen sich, was dafür getan werden kann, damit wir geistlich neu belebt werden und wieder Freude an Gott finden.

Wenn wir in die Geschichte blicken, entdecken wir, dass Gebet immer ein wichtiger und wesentlicher Faktor für Erweckung war. John Wesley drückte es einmal so aus: „Gott tut alles durch Gebet, nichts aber ohne.“

Geistliches Leben, dass so geheimnisvoll in Christus verborgen ist, können wir aus uns selbst – auch mit viel Anstrengung und Innovation – für andere nicht erfahrbar machen. Nur dort, wo Gott durch seinen Geist Menschen belebt und mit seiner Freude erfüllt, wird es real.

Lasst uns deshalb darum beten, dass Gott uns neu belebt – uns ganz persönlich, die Menschen in unserem nächsten Umfeld, Menschen aller Generationen, die Gemeinden / Kirchen, unser Land, Europa.

Neu belebt – Gedanken von Silke Sieber, Bibellesebund Schweiz (entnommen: www.fastengebet.ch)