Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Lichtenstein - An(ge)dacht
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An(ge)dacht

 „Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.“  (Hebräer 11,1)

Das Thema Glaube stellt mich immer wieder neu in die Herausforderung, an wen glaube ich, wem glaube ich und worauf setze ich mein Vertrauen. Wir als Christen wissen, dass wir unser Vertrauen auf Gott setzen, weil wir an ihn glauben. Aber wie können wir unseren Glauben an Menschen um uns herum weitergeben oder selbst ausleben, wenn unser Leben in Schieflage geraten ist? Hier geht es um den Glauben, der sich in unserem tagtäglichen praktischen Lebenswandel erweist. Es ist der Glaube der uns als Kinder Gottes kennzeichnen soll.
Die Früchte des Glaubens sind dabei:
An erster Stelle ist unser Vertrauen gefragt, denn wir wissen, dass wir auch in schwierigen Zeiten auf den Gott vertrauen dürfen, der über allem steht. Dabei ist es wichtig, dass wir unsere Erfahrungen weitergeben.
Der nächste Schritt ist das Ausharren. Wie oft bitten wir, aber glauben gar nicht, dass sich etwas verändert, und wir verharren in unseren Umständen.
Hoffnung ist ein wichtiger Bestandteil unseres Glaubens, und diese Hoffnung soll uns stark machen im Zeugnis für unseren Nächsten.
Gemeinschaft, der Glaube drängt uns, nicht damit zufrieden zu sein, dass wir errettet sind, sondern uns mit unseren Geschwistern und Freunden zu treffen und die Gemeinschaft mit Gott zu suchen.
Gehorsam gehört auch zum Glauben. Das ist ein Wort, was wir gar nicht gern hören, aber wenn wir Gott ohne wenn und aber gehorsam sind, dann dürfen wir ihm die Konsequenzen überlassen.
Gottesfurcht, unser Glaube soll uns davor bewahren, dass wir Dinge tun, die Gottes Willen widersprechen.
Gottseligkeit, der Glaube bringt uns dazu Gott in alle Dinge mit hinein zu nehmen.
Und zum Schluss unser Zeugnis. Unser Glaube soll uns dazu befreien, dass wir gar nicht anders können, als von der Liebe Gottes weiter zu erzählen.
Lasst uns gegenseitig Mut machen, damit wir unseren Glauben froh und mutig bezeugen.

Hanna Ficker